9. Mai 2008
24 Gründe, nichts gegen globale Erwärmung zu tun
Über Howtoboilafrog.com gibt es ein Video mit “24 Excellent Reasons to do nothing about Global Warming” : http://www.howtoboilafrog.com/video/oneliners.html.
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Ein lesenswerter Kolumnen-Beitrag zum Thema Globalisierung von Joschka Fischer in der ZEIT:
Sein Fazit, dass neue effizientere Technologien entwickelt und eine “neue Energiezukunft” organisiert werden müssen, ergänze ich um die heute vielfach genannte Feststellung, dass mehr MINT-Studierende gebraucht werden.
An alle MINT-Lehrenden und in Bezug auf meinen letzten Beitrag bzgl. Motivation ein Hinweis: Im richtigen Kontext eingebettet könnte dieser Artikel für SchülerInnen z.B. ein Motivationsbaustein sein, sich weiter für MINT zu interessieren und ein Studium zu wagen. Auch ich wurde nach und nach so bearbeitet und geködert… Danke für den Linktipp!
Eine kleine fiktive Geschichte:
Anne ist Teilnehmerin einer Veranstaltung, die z.T. online stattfindet. Zu Beginn des Semesters wird verkündet, dass das eLearning-Portal der Uni genutzt werden wird.
Im Laufe des Semesters klickt sie ab und an auf die genannten Webseiten des Portals und findet auch die Präsentationsfolien, die in der zugehörigen Präsenzveranstaltung genutzt werden. Viele Bereiche des online-Angebots wie z.B. Ankündigungen bleiben aber eher ungenutzt und “tot”. In der ersten Semesterwoche hat ein Betreuer mal eine Ankündigung geschrieben. Mehr passiert nicht. Anne fragt sich, ob die Lehrenden desinteressiert daran sind, dass die Studis kontinuierlich lernen und, ob sie das “eLearning-Angebot” in der Veranstaltung überhaupt aktiv weiterbetreiben werden. Sie verliert nach und nach das Interesse daran sich in das Portal einzuloggen und nichts neues zu finden. Als sie aus Krankheitsgründen auch an 2 Terminen der Präsenzveranstaltung nicht teilnehmen kann, beschließt sie, sich lieber mehr auf eine andere Veranstaltung zu konzentrieren.
Die Studentin der Blended Learning Veranstaltung hat offenbar die Motivation verloren.
Wer sich als Lehrende/r schon mal gefragt hat, wie man Studierende online zum Lernen motivieren bzw. motiviert halten kann, kann sich im Artikel “How to Motivate Your Students” (Errol Craig Sull) Hinweise durchlesen, die helfen können. Vielleicht ist es so möglich, Studierende dazu zu bewegen, über das reine Wiederholen des vorgetragenen Lehrstoffs hinaus, weiter zu recherchieren und freiwillig mehr zu lernen.
Einige Tipps in Kürze (evtl. leichte Änderungen zum Original):
Ich finde die Tipps sehr anregend, um einen (online) Lernraum mit Leben zu füllen und kann mir vorstellen, dass mich das als Studentin in gewissem Maße auch motiviert hätte. Gibt es weitere Möglichkeiten, die hier nicht genannt sind?
Eine Mitteilung des idw hat meine Aufmerksamkeit erregt: Keine Lust mehr zum Lernen: Wenn die “Energiequelle Motivation” mal trocken ist….
“Mit einem frei zugänglichen Test der FernUniversität können Studierende ihre Lernmotivation ebenso analysieren wie Schülerinnen und Schüler sowie Berufstätige, die sich fortbilden. Außerdem gibt es Hilfestellungen, um Unlust zu überwinden.“
Durch einen online Motivations-Lern-Selbsttest der FernUni Hagen können Studierende ihre individuelle Motivationslage analysieren, denn Motivation ist ein wichtiger Antrieb beim (e-)Lernen. Der Fragebogen behandelt 32 Strategien, die das eigene Lernverhalten im Fernstudium betreffen. Wer also keine Lust mehr hat, weiterzulernen, kann sich hier Ideen für individuell geeignete Gegenstrategien der Selbstüberlistung durchlesen…
Mein Test-Ergebnis war übrigens, dass ich mich zu wenig über positive Anreize zum Lernen motiviere. Meine Motivationskontrolle war mittelmäßig. Dafür bin ich bei der Emotions- und Kognitionskontrolle ganz im grünen Bereich. Die Beurteilung “Sie erkennen unter Umständen Ihre eigenen Bedürfnisse nicht mehr, da Sie zu hart zu sich selbst sind.” ist stimmig mit dem Eindruck den ich von meinem eigenen Lernverhalten habe. Ich werde also die Empfehlung in Zukunft gern befolgen. “Als Empfehlung wollen wir Ihnen daher mit auf den Weg geben, sich zu fragen, wann und wo es Ihnen möglich ist, Ihren Bedürfnissen und Wünschen mehr Raum zu geben. Da ein ständiges Handeln entgegen den eigenen Wünschen und Bedürfnissen zu schweren psychischen Problemen führen kann, sollten Sie gegebenenfalls Ihre Ziele überdenken und/oder umplanen.” Zusätzlich hab ich ein 18-seitiges PDF erhalten, dass mir Strategien für eine bessere Motivationskontrolle vorschlägt.
Ich schau mit den letzten Tag der Campus Launch Tour 2008 an der RWTH gleich mal an…
Eine Pressemitteilung des idw, die zum Thema “Gender und eLearning” passt:
“Der Frauenanteil von Informatik-Studiengängen liegt in Deutschland zwischen zehn und 15 Prozent. Mit über 21 Prozent Studentinnen liegt der Online-Studiengang “Web- und Medieninformatik” der FH Dortmund in Deutschland an der Spitze, was den Frauenanteil betrifft.”
(Studieren Frauen lieber online?)
Diese Umfrage unter Studentinnen des online Informatik-Studiengangs ist mir allerdings nicht detailliert genug dargestellt. Wer studiert diesen Studiengang genau? Wie alt sind diese Frauen? Was motiviert die weiblichen/männlichen Studenten? Waren oder sind die Studierenden (schon mal) berufstätig? etc… Außerdem wäre ein Vergleich zu anderen online Studiengängen sinnvoll, um zu erfahren, wie es da um die Motivation der Studierenden steht. Ich kann nicht ganz nachvollziehen und glauben, dass Frauen ausgerechnet Informatik lieber online studieren wollen!?! Die Ergebnisse der Umfrage sind mir noch nicht aussagekräftig genug dargestellt.
In den Statistiken meines Blogs kann ich sehen, von woher Leser auf meine Beiträge gelangen. Neuerdings kommen einige Besucher über http://planet.rwth.org/. So bin auch ich darauf aufmerksam geworden…
Durch den Leser Klaus bin ich auf ediscio aufmerksam gemacht worden. Sofern ich das bis jetzt überblicken kann, ist ediscio ein System, dass ich gern vor 4 Jahren schon gehabt hätte! Warum? Weil ich im Informatik-Studium ungefähr so für meine Prüfungen gelernt habe, wie es hier elektronisch unterstützt wird. Das kommt sicher daher, dass der Entwickler - ein RWTH-Informatik-Student - das Tool aus eigenem Bedarf heraus programmiert hat.
ediscio …hilft Dir beim Lernen. Du kannst hier in Gruppen und privat Lernkärtchen erstellen und benutzen. Eine intuitive Statistik hilft Dir dann, Deine Lernschwerpunkte zu finden!
Meiner Ansicht nach ist System übersichtlich und intuitiv gestaltet. Hier und da gibt es vielleicht noch Verbesserungsmöglichkeiten in der Navigation, aber im Großen und Ganzen, würde ich gern sofort anfangen damit zu lernen. Abschließend muss ich natürlich noch erwähnen, dass ich das Logo phänomenal schön finde.
Bei ediscio geht’s übrigens ausschließlich um Lernen mit Lernkärtchen. In die Lernkärtchen können LaTeX-Formeln und per Referenzierung Bilder und Videos eingefügt werden, aber es können keine Dokumente hochgeladen und gelagert werden.
(Über ediscio)
ediscio befindet sich noch im Testbetrieb und es werden TestnutzerInnen gesucht, die helfen, dass System zu perfektionieren. Wer also interessiert ist, kann sich gern anmelden.
Nachdem wir unsere Mädels in der allgemeinen Einführungsveranstaltung eingesammelt hatten (Girls’ Day), erfolgreich den Bus genommen und im Seminarraum angekommen waren, fing der Spaß an…
Das “Einführungsspiel” hatten wir uns überlegt, um die Atmosphäre etwas aufzulockern. Unser Autrag war: “Malt in 4er Gruppen alles, was Euch zu Informatik einfällt.” Hier diese Impressionen der Informatik:
… und diese bei der mündlichen Beschreibung gefallenen Begriffe charakterisieren Informatik(er):
“Spaziergang durch die Informatik”
10:00 - 10:30 Uhr
Kennenlernen und Einführungsspiel
10:30 - 11:00 Uhr
TableLemmings-Spiel
11:00 - 11:30 Uhr
RatPack-Projekt
11:30 - 12:00 Uhr
Computergraphik-Demos
12:00 - 12:15 Uhr
Spaziergang zum Rechenzentrum
12:15 - 12:45 Uhr
Virtuelle Realität Demo der CAVE