Ein ehemaliger Kollege hat mich letztes Jahr darauf gebracht, meinen Arbeitsfortschritt explizit durch eine Fortschrittsanzeige deutlich zu machen. Er hatte uns Kollegen Anfang letzten Jahres regelmäßig über die Anzahl seiner fertig geschriebenen Seiten informiert. Diese Seitenzahl sagt zwar nichts über den Inhalt aus, kann aber – wie ich für mich festgestellt habe – motivieren weiterzumachen. Ich weiß also am Ende des Tages, wieviel ich im Verhältnis geschafft habe. Die Seitenanzahl lässt sich auch in eine Prozentzahl umrechnen, wenn man sich auf eine gewünschte Gesamtseitenzahl der Arbeit festlegt. Ich peile gerade 120 Seiten an. Durch meinen Diss-Fortschrittsindikator kann ich neuerdings immer wunderbar kurz auf die Frage “Wie weit biste?” antworten: “Ich hab jetzt 30% korrekturbereite Seiten”.
Zusätzlich hab ich noch ein Farbsystem, das anzeigt, welche Kapitel schon fast fertig (grün), bearbeitet (gelb) und bei weitem noch nicht fertig (orange-rot) sind (vorläufige Notizen berücksichtige ich dabei nicht… nur fertiges zählt). Am Ende einer Schreibphase trage ich immer die neuen Werte in eine simple Tabelle ein und rechne mir den Prozentwert manuell aus (nicht mit Excel). Das ist eine gute, beruhigende Aktivität, um mich aus den zuvor getätigen Gedankengängen zu lösen und wieder in den Alltag zurückzukommen… z.B. Duplo-Krankenwagen bauen, Möhrensuppe kochen, Sandkuchen backen oder Wäsche aufhängen









