26. März 2008...6:42

Gedankliches Zwiegespräch zu „MINT, Gender und eLearning“ (Teil 4)

Zu den Kommentaren

[Fortsetzung von ... Teil 3]

8 ) Mädchen werden von den Jungen eingeschüchtert und trauen sich nicht im Unterricht mitzumachen. Diese These stützt sich durch die Aussage, dass Mädchen in reinen Mädchenschulen bessere Noten als in Koedukationsschulen erzielen (http://www.mgj-online.de). Das koedukative Schulsystem, in welchem Jungen und Mädchen gemeinsam unterrichtet werden ist quasi schuld. Getrennte Schulen würden zu anderen Ergebnissen führen.

9 ) Frauen (und auch Männer) empfinden naturwissenschaftliches (Schul-)Wissen als ausgesprochen spezialisiert und nicht „allgemeinbildend“. Die beruflichen Zukunftschancen werden als eng wahrgenommen.

10 ) Die Unterrichtskultur (also wie gelehrt und gelernt wird) könnte ausschlaggebend dafür sein, ob Mädchen den Unterricht interessant finden oder nicht. Je nach Fach unterscheiden sich die Methoden ja manchmal stark. Im Physikunterricht werden viele Experimente gemacht und Fakten gelernt, aber das große Gesamtbild fehlt vielleicht? Es könnte sein, dass Mädchen anders lernen z.B. indem sie mehr wert als Jungen darauf legen, etwas richtig zu verstehen und sich dabei nicht so schnell langweilen, wenn sie schon etwas wissen.

F: So… das reicht mir mit deiner Aufzählung von möglichen Ursachen dafür, dass Mädchen keine MINT-Fächer studieren! Ich bin wieder dran mit Fragen stellen…

[Fortsetzung folgt...]

1 Kommentar


Einen Kommentar schreiben