Eine Dissertation schreiben …

So… gerade hat der Postbote ein neues handliches Buch gebracht: Writing Your Dissertation in Fifteen Minutes a Day. Dieser Titel war mir vor zwei Tagen auf einem bekanntem Portal empfohlen worden und ich konnte nicht wiederstehen (Impulskauf…).
Ich lese gerade das erste Kapitel und bin schon jetzt zuversichtlich, dass der Kauf sich gelohnt hat. Warum? Nun, wie du siehst hab ich direkt Lust etwas zu schreiben. Gut, dass es diesen Blog noch gibt :)
Joan Bolker sagt “Writing is at the center of producing a dissertation”. Nun gut, so schlau war ich auch vorher schon, das zu erkennen. Ich würde allerdings noch eine Stufe höher “Research” hinzufügen. Unter dem “Schreiben der Diss” schwebte mir vor ein paar Minuten allerdings etwas ziemlich anderes vor, als der Autorin, die mir vorschlägt “You will learn to write in order to think, to encourage thought, to tease thought out of chaos or out of fright.” Ich dachte nämlich besonders in letzter Zeit unbewusst oft, dass ich erst viel denken müsste bevor ich anfange zu schreiben. Aber in Joan Bolkers Definition des “Writing your way in” zählt dieser Blogbeitrag schon… und so füllen sich meine ersten 15 Minuten des ersten Tages, an dem das Buch auf meinem Tisch liegt, mit Buchstaben :) wie beruhigend!

4 Kommentare

Eingeordnet unter diss-überlegungen, forschung, lernmanagement, wissenschaft

4 Antworten zu Eine Dissertation schreiben …

  1. Anna

    So… hab jetzt auch endlich mal Zeit gefunden meine About-Seite zu aktualisieren, die ich im August 2007 angelegt und seitdem fast nicht geändert hatte… :) Jetzt fehlt noch die Blogroll und dann kann ich mich bald wieder der Diss widmen (… zählt das zur Aufschieberitis dazu?)

  2. Wirklich angefangen zu schreiben habe ich auch erst vor ein paar Monaten. Aber gerade beim Schreiben habe ich mich selbst auf neue Ideen bringen können und konnte den roten Faden besser weiterspinnen. Allerdings ist vieles zunächst in Stichwortform, um erst die Struktur gut hinzubekommen und sich nicht in Details zu verrennen. Bin insgesamt noch nicht so lange dabei ;-)
    Hier noch ein Linktip: http://www.forschung-und-lehre.de/wordpress/?p=3795

  3. Anna

    Danke für den Linktipp, Leidensgenossin ;) Ich werde jetzt auch einfach mal mehr für mich schreiben und nicht alles direkt perfekt ausformulieren. Ich denke da eher an einen Dissertationstagebuchstil um Gedanken festzuhalten und weiterzuspinnen. Hast du denn zuerst eine Gliederung gemacht?

  4. Ja, ich habe auch eine Gliederung abgeben müssen, um überhaupt offiziell angenommen zu werden. Diese Gliederung verändert sich mittlerweile immer wieder, v.a. da ich sie weiter ausdifferenziere.

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