Wie man mit dem Schreiben anfängt…?

Heute gesundheitlich etwas angeschlagen hatte ich wieder Zeit Kapitel 3 in meinem neuen Buch “Writing Your Dissertation in Fifteen Minutes a Day” zu lesen, das gestern angekommen ist. Hier meine Zusammenfassung:

Wenn du anfangen möchtest zu schreiben “make a mess”. D.h. einfach alles runterschreiben was einem einfällt, ohne auf Reihenfolge, Rechtschreibung, Grammatik, schöne Formulierungen etc. zu achten. Es gibt auch einen “clean up”-Prozess, aber der wird in Kapitel 4 beschrieben, dass ich noch lesen muss.

Man soll zudem regelmäßig (täglich) schreiben und sich im Sinne des Behaviorismus (positive reinforcement) dafür belohnen, dass man seine Schreibaufgabe für den Tag erledigt hat. Eine Belohnung kann zum Beispiel ein Telefonat mit einer Freundin oder ein kühles Getränk auf der sonnigen Terasse sein, wie du möchstest…

Auf Dauer wird das Schreiben dann angeblich zur “Sucht”, weil es dir die Möglichkeit/Zeit gibt, sich mal intensiv mit den eigenen Gedanken zu beschäftigen. Um den Anfang zu finden soll man mit 10 Minuten am Tag starten. Die Schreibdauer kann dann nach und nach erhöht werden, wenn man sich an den Rythmus gewöhnt hat. In diesen 10 Minuten gelten die Regeln des “freewriting” nämlich “nicht stoppen, nicht zurückschauen und nichts löschen” und wenn einem der richtige Begriff nicht einfällt einfach z.B. ein Auslasszeichen ~ machen oder [mir fällt das Wort nicht ein] einfügen. Ich selbst hab beim Lesen gedanklich noch hinzufügt, dass ich beim “freewriting” wohl besser auch nicht anfange zu zitieren und Literaturverweise herauszusuchen.

Wenn das regelmäßige/tägliche Schreiben klappt, folgt der nächste Schritt. Du überlegst dir wie hoch die Tagesration immer sein soll. Dies kann bedeuten, dass man festlegt immer mind. zwei Stunden am Tag zu schreiben. Es kann aber auch eine bestimmte Anzahl von Seiten, z.B. 3-6 sein, die machbar sind. Die Autorin empfiehlt Letzteres. Außerdem sollte man die Regeln “write first” ernstnehmen, was nicht nur bedeutet, dem Schreiben eine hohe Priorität einzuräumen, sondern es auch als erste Aktivität des Tages in die Tat umzusetzen. Was für mich wohl bedeutet, dass ich vor dem Frühstück und der Arbeit, demnächst erstmal mind. 10 Minuten schreiben werde. Ich muss sagen, ich freu mich gerade irgendwie schon darauf, obwohl ich mir auch vorgenommen habe vor der Arbeit noch joggen zu gehen. Hoffentlich halte ich das alles auch ein. Ich leg mir jetzt mal einen Ordner an, in den ich meine Freewriting-Ergebnisse unter ihrem Erstellungsdatum abspeichern werde…

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1 Kommentar

Eingeordnet unter diss-überlegungen, forschung, lernmanagement, wissenschaft

Eine Antwort zu Wie man mit dem Schreiben anfängt…?

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