Meine Diss in verständlichem Deutsch?

… Immer wieder wird man  gefragt und dann steht man vor der Herausforderung oder besser Kunst jemandem der nicht auch nur annähernd was damit zu tun verständlich und in wenigen Sätzen das eigene Forschungsthema zu erläutern ohne dabei einzuschläfernd zu wirken…

“Was das Thema meiner Dissertation ist? Es beschäftigt sich mit Evaluation von Blended Learning Veranstaltungen [ähhh... was?]. Genauer gesagt mit Action Research in Blended Learning Veranstaltungen [nochmal ähhh... was?]. Action Research bedeutet, dass die Lehrenden und Studierenden selbst ihre Lehrveranstaltung in der sie agieren evaluieren. Der Zweck dahinter ist die Verbesserung der Lehre, in diesem Fall auch der Online-Lehre [ahhhso...!?! <keine Vorstellung>]. Ziel meiner Dissertation ist diesen begleitenden Evaluations- und Qualitätssicherungsprozess, den jeder auch jetzt schon durchführen kann, wenn er oder sie gerne möchte, zu vereinfachen. Dafür entwickle ich – wie Informatiker/innen das so gerne machen – Tools, die die Nutzer bei ihren Action Research Aktivitäten unterstützen sollen [hmmmm....ok ... verstehe... jaja]. Speziell geht es bei mir um Monitoring-Tools [wat?]. Eine meiner Vermutungen ist, dass mehr Lehrende ihre Lehre informell evaluieren, wenn sie derartige AR-Tools in den von ihnen bereits genutzten Learning Management Systemen vorfinden [...???]. Dafür müssen die Tools natürlich besonders Nutzerfreundlich sein. Es muss klar sein, wie die Tools zu verwenden sind. Eine Möglichkeit ist vielleicht, Standardauswertungen zur Verfügung zu stellen, die bereits vorhandene, interessante Daten visuell verständlich und ansprechend aufbereiten. Dafür könnten z.B. Logfile-Analysen durchgeführt werden, die mit Hilfe von Data Mining Algorithmen [... Bahnhof???] neue vorher nicht sichtbare Informationen präsentieren und visuell verständlich aufbereiten.”

…hier drehts sich der Zuhörer nun spätestens hilfesuchend um, ob jemand zur Ablenkung eingreifen kann… Ich bin aber noch nicht fertig und komme langsam in Fahrt :)

“Für die Visuelle Aufbereitung eignen sich z.b. Dashboards. Diese sind auch dafür nützlich Daten aus verschiedenen Quellen zusammen auf einer Seite übersichtlich zu präsentieren. Durch die zeitnahe Präsentation während des Verlaufs einer Lehrveranstaltung kann der Betrachter (richtig und falsche) Schlüsse über stattfindende Lehr- und Lernprozesse ziehen. Über Interaktion mit den anzeigten Daten können weitere Informationen gewonnen werden. Um den Prinzipien des Action Research dabei zu folgen, sollten jedoch Forschungsfragen formuliert bzw. ausgewählt werden, die die Lehrenden interessieren. [Du liest diesen Text immernoch?] Erst durch die Bestimmung der Forschungsfragen wird es auch möglich zu definieren, welche Methoden zur Datensammlung benötigt werden. Diese Bestimmung kann entweder automatisch erfolgen oder durch den Benutzer manuell. [Wow... du interessierst dich auch für das Thema oder eher für mich ;) ???]

Durch eine Analyse möglicher Forschungsfragen, habe ich bereits eine ungefähre Ahnung davon bekommen, welche Daten relevant werden könnten. Es scheint als seien (quantitative und qualitative) Daten, die aus Fragebögen an die Studierenden gewonnen werden, eine zentrale Quelle, die in diversen Veröffentlichungen auch immer wieder erwähnt wird. Eine weitere Möglichkeit quantitative Daten zu bekommen sind Logfile Analysen, die häufig in Kombination mit Fragebogenauswertungen durchgeführt werden um Interpretationen zu festigen/verifizieren. Auch wichtig sind anscheinend Klaursur oder e-Testdaten. Diese geben nämlich Aufschluss darüber, ob das Lernen erfolgreich war oder nicht. [Immernoch am Ball?? Dann bitte ich um Feedback!!!]

Die interessanten Fragen, die auf erfolgreiches Lernen und Betrachtung von Diversity im Lernen abzielen, beziehen immer mehrere Datenquellen ein. Dafür ist es wichtig, dass die Daten einer Person zugeordnet werden können. Erst dann kann man sagen: Dieser Nutzer hat sich so und so im Lernportal bewegt, hat folgende Antworten auf unseren Fragebogen gegeben und hat folgende Note in der Hausaufgabe/Klausur. Die richtige, tatsächliche Person ist dabei nicht wirklich relevant (kein Assessment), d.h. es ist egal wer dieser Student ist. Die persönlichen Daten können also auch unter einem Pseudonym abgespeichert werden, weil die Analyse sowieso über eine größere Gruppe von Nutzern durchgeführt werden soll. Das Pseudonym muss allerdings für die Zuordnung und Korrelation unterschiedlicher Daten eindeutig sein. Einerseits könnte man hier …”

nee … Schluß!… jetzt ist Feierabend! bätsch… Lass uns über was anderes reden…  #vuvuzelas #wm #lost-ende #gntm ich bin bestens informiert und kann mich anpassen… ;)

About these ads

1 Kommentar

Eingeordnet unter action research, annafant, blended learning, diss-überlegungen, eLearning, forschung, informatik, lernmanagement, lernprozess indikator, lms, qualität

Eine Antwort zu Meine Diss in verständlichem Deutsch?

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s