EduCamp 2010 an der RWTH Aachen (Teil 2)

Nach einer Woche wird es nun langsam Zeit mit der Fortsetzung des Berichts (Teil 1) zu beginnen, denn parallel beginnen in Bremen ja schon die Vorbereitungen für das nächste EduCamp.

Im Rückblick kann man sagen, dass die Organisation des EduCamps in Aachen unser Team gestärkt hat und wir viel Spaß bei dieser neuen Erfahrung hatten. Es wurde  im Hintergrund ab und an mal improvisiert, aber das macht ja auch die Natur einer solchen Veranstaltung aus. Meine Hauptaufgabe war es, morgens die Räumlichkeiten zu beschildern und während der Veranstaltung zu fotografieren. Dank der fleissigen, helfenden Studierenden, die noch vor mir an der Uni waren und meine unscharfe Anweisung, sich Schere und Stift zu schnappen toll umsetzten, ging das dann auch prima.

Gespannt war ich insbesondere auf die Sessionplanung gewesen, weil ich mir nicht richtig vorstellen konnte, wie das ohne Chaos ablaufen sollte. Dank klarer Ansagen, klappte es innerhalb kürzester Zeit jedoch, dass sich 90 Leute mit drei Begriffen vorstellten und einige auch eine Session vorschlugen, die sodann auf je einem Papierzettel an den Sessionplan gepinnt wurde.

Den Vormittag verbrachte ich mit dem Besuch von Sessions und machte Fotos, was, aufgrund der schwachen Beleutung im Informatikzentrum, gar nicht so einfach war. Solange bin ich ja noch nicht in die Künste der Fotografie eingeweiht und so experimentierte ich z.B. mit kleinen Verwacklungen und durch Bewegungen und lange Belichtung verschwindenden Armen, Beinen und Köpfen… :)

Meine Session hieß “Der gläserne Student” (hier meine Ankündung dazu) und, auf anraten einiger erfahrener BarCamper, hatte ich keine Präsentation vorbereitet, sondern lediglich überlegt, wie ich eine Diskussion anregen könnte.

Vor meiner Session war ich dann doch ein wenig aufgeregt, wurde jedoch von Ralf abgelenkt, der mich ansprach, weil er auch in meine Session kommen wollte. Ich war begeistert, als er verriet, dass er sich gut mit Datenschutz auskennt. Es versprach also interessant zu werden!

Die Session lief auch sehr gut! Nach erfolgreichem Abschluss war ich aus lauter gesammelter Konzentration jedoch ganz schön platt… Ich besuchte noch zwei weitere Sessions, verzichtete dann aber aus lauter Müdigkeit auf das abendliche Treffen in der Stadt.

Der nächste Tag war nicht mehr ganz so gut besucht wie der erste (etwa ein Drittel der Leute). Dennoch konnten ich und – wie ich gehört habe – viele andere auch das EduCamp weiterhin effektiv zur Reflektion und die Vertiefung von Kontakten nutzen.

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