Archiv der Kategorie: blog

Mein Jahresabschluss 2008

Wieder neigt sich das Jahr dem Ende zu… Gegenüber letztem Jahr hatte dieser Blog fast 20-mal mehr Aufrufe, nämlich insgesamt 13.281 und durchschnittlich 35 pro Tag. Die beliebtesten Beiträge sind im Screenshot zu sehen. Insbesondere die ersten beiden Beiträge hol(t)en den Großteil der BesucherInnen auf meine Webseiten. Der “beste” Tag war mit 475 Aufrufen der 9. Januar 2008, wegen der StudiVZ-AGB-Unruhen.

jahresabschluss2008

Ich selbst bin des Bloggens noch nicht überdrüssig und wünsche für mich, dass ich nächstes Jahr Beiträge schreibe, die die Leser zum Kommentieren verlocken. Euch wünsche ich: Ein gutes neues Jahr!

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Interview mit einem “öffentlichen Wissenschaftler”

Christian Spannagel (Autor von Chrisp’s virtual comments) beantwortete vor Kurzem 17 Fragen an … im Wissenschafts-Café.

Das Wissenschafts-Café soll die Sichtbarkeit von wissenschaftlichen Blogs erhöhen und zum Streifzug durch die wissenschaftliche Blogosphäre einladen!

Christian, der sich kürzlich öffentlich zum “öffentlichen Wissenschaftler” ernannt hat (und auch schonmal Kommentare in meinem Blog hinterlassen hat :) ), beantwortet hier einige Fragen zum Bloggen, Forschen und wie sich beides miteinander vereinbaren lässt. Für ihn ist ein Weblog ein “Denkwerkzeug”, welches Wissenschaftlern die Möglichkeit bietet,

… mit Studierenden und mit anderen Menschen Diskussionen über diese Ideen zu führen.

Ich kann mich dieser Aussage anschließen. Allerdings füge ich noch den relativierenden Begriff “potentiell” hinzu (also “potentiell ist das Weblog für mich ein …”), da zwar Diskussionen entstehen können, dies jedoch eher die Seltenheit ist. Damit wirklich Diskussionen entstehen, muss ein Blog viele Leser haben, die bereits die Hemmschwelle überschritten haben, Kommentare zu schreiben. Die ARD/ZDF-Studie zeigt aber, dass 2007 gerade mal 11% der Onlinenutzer Weblogs nutzen (8% nutzen Weblogs aber seltener als einmal die Woche).

Kennt jemand eine Studie mit Zahlen zur Weblognutzung durch Wissenschaftler?

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Heute WordPress-Schulung

Für alle, die interessiert sind, mehr über das Bloggen mit WordPress zu erfahren, hier ein Tipp: Um 14 Uhr findet auf e-Teaching.org heute eine “WordPress Express”-Schulung statt.

In der Online-Schulung stellt Ihnen Sven Wiebusch das weit verbreitete Weblog-System WordPress vor. Schritt für Schritt wird erklärt, wie Sie Ihr eigenes WordPress-Blog einrichten. Wie geht es nach der Installation weiter? Wie werden Artikel eingestellt, kategorisiert und verschlagwortet? Neben diesen grundlegenden Funktionen demonstriert Sven Wiebusch anhand eines Beispiels die leichte Erweiterbarkeit des Systems. Damit Sie sich in Ihrem neuen Blog auch gestalterisch verwirklichen können, zeigt die Schulung außerdem, wie Sie WordPress ein neues Layout verpassen.

Zum Login gelangen Sie über den Event-Bereich in der e-teaching.org
Community: http://www.e-teaching.org/community…

Der angegebene Link führt zum Adobe Connect Server, wo Sie sich unkompliziert ohne Registrierung als Gast anmelden, um an der Schulung teilzunehmen. Als technische Infrastruktur benötigen Sie einen
Webbrowser mit Flash-Player sowie einen Rechner, der mit Soundkarte und Lautsprechern ausgestattet ist.

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Frische Abonnentin einer Lokalzeitung

Seit kurzem bin ich versuchsweise, junge Leserin einer lokalen Tageszeitung und frage mich gerade: Schwimme ich eigentlich gegen den Strom? Sinken die Leserzahlen der Printmedien immernoch? Welchen Mehrwert hat die Zeitung gegenüber RSS-Feeds der Newsseiten und interessanter Blogs?

Auf dem neuesten Stand bin ich da ja ehrlich gesagt nicht. Vielleicht kann es mir jemand sagen… Grund für mein Probeabo ist vorrangig der Anzeigenteil am Mittwoch und am Samstag, durch den ich den lokalen Wohnungsmarkt erkunde. Nach einigen Anlaufschwierigkeiten (die Postbotin hat sie wohl zu einer anderen ähnlich klingenden Adresse gebracht) finde ich nun jeden morgen meine Zeitung im Hausflur. (Ich hoffe, dass es meine ist, denn sonst klaue ich wohl die eines Nachbarn…). Erstaunlichweise hab ich bisher jedes Exemplar gelesen! Also nicht jeden Artikel, aber das ist – glaub ich – normal. Eigentlich hatte ich gedacht, ich hätte dazu keine Zeit.

Also welchen Mehrwert habe ich? Das Lesen auf dem Sofa ohne summendem Computer auf den Knien hat was Nostalgisches. Es werden auch alle Sinne angesprochen, sowohl visuell also auch akustisch (das Lesen), haptisch (der Kampf mit dem Papier) und olfaktorisch (der Kaffee-Zeitungsgeruch). Weitere Vorteile:

  • ich nehm mir 20 Minuten Zeit zum entspannten Lesen
  • ich hab wieder Papierunterlagen für meine Malstunde
  • einwickeln von Essensresten zur Unterdrückung übler Gerüche
  • Geruchshemmer am Boden des Mülleimers

Ich bin jetzt noch kein Zeitungsfan oder so. Bis zu diesem Zeitpunkt bin ich jedoch auch noch nicht bereit Kritik zu üben. Der erwartete, störende Papierstapel im Flur ist noch nicht gebaut… Ich warte also weiter ab, wie sich die Sache entwickelt. Am liebsten lese ich übrigens – ich bin selbst überrascht – den Lokalteil. Verwandle ich mich jetzt von der Weltbürgerin zur Lokalpatriotin?

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Pimp my Besucherzahl

So ist das. Da veröffentlicht man ohne genau nachzudenken die Inhalte eines Rundbriefs zum Thema StudiVZ AGB, um andere zu informieren und den Rundbrief nicht an Bekannte weiterleiten zu müssen, und <schwupps> strömen die Besucher durch den eigenen Blog. Durch den ersten Beitrag diesen Jahres habe ich bis zum heutigen Tag meine bisherige Besucherzahl verdoppelt. Also in 3 Tagen mehr Klicks als in den letzten 5 Monaten zusammen. Sogar ein paar Kommentare hat der Beitrag bekommen. Mein Herz hat richtig geklopft als ich das realisierte … und, als mein Blog plötzlich auf dem WordPress-Dashboard war, viel ich fast um… !

Ich lese – so nebenbei – gerade eine Studie zum Thema Blogger und Journalismus. Die dort genannten deutschen Blogs mit großer Anzahl an Lesern (vielmehr als mein NotizBlog), sollen demnach häufig aktuelle Tagesthemen aufgreifen. Einen Beleg, dass das was bringt, hab ich mir so unbewusst selbst erbracht.

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Mein Jahresabschluss 2007

Das Jahr neigt sich dem Ende zu und ich ziehe ein Resümee über meinen NotizBlog. Meine Statistik sieht wie folgt aus:

Jahresstatistik 2007

Insgesamt haben also 675 Besucher auf meiner Seite vorbeigeschaut. Wieviele davon wiederkehrende Leser waren, kann ich leider nicht erkennen. Jedoch schätze ich, dass auch einige Personen aus meinem Bekanntenkreis stammen. Der beste Tag, den mein Blog bisher mit 40 Besuchern erlebt hat, war der 16.9.2007. An diesem Tag schrieb ich den Beitrag Annafant in Hamburg. Dass dieser allerdings der Hauptgrund für die zahlreichen Besuche war, bezweifle ich.

Meine Beitrags-Charts gestalten sich wie folgt. Auf Platz 1 befindet sich der kurze Beitrag “Accenture Campus Talk”, den ich als Reaktion auf Mos Artikel zu Accenture geschrieben habe. Ein Großteil der Leser dieses Textes wird auch auf diesem Weg zu meinem Blog geleitet worden sein. Darauf folgen auf den Plätzen 2, 3 und 4 meine Berichte über die GMW-Tagung in Hamburg… und auch auf dem vierten Platz der Beitrag “Rush Hour des Lebens”, der einen Einblick in meine Gefühlswelt gibt.

Hier die Charts 2007 mit 15 oder mehr Besuchern insgesamt:

  1. Accenture Campus Talk (29)
  2. Annafant in Hamburg + GMW’07 Bericht – Teil 2 (23)
  3. Mein Rückblick auf die GMW (21)
  4. GMW’07 Bericht – Teil 3 + Beginn der Rush Hour des Lebens (17)
  5. Web 2.0 Tools (15)

Ich wünsche allen Lesern ein gutes neues Jahr 2008!

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Forum oder Blog in Community?

Ich stelle mir gerade die Frage, ob für die Kommunikation und Förderung einer eLearning-Community of Practice (CoP) besser ein Blog oder ein Forum eingesetzt werden sollte. Oder auch beides?

Meine Forschungsfragen sind z.B.: Was sind die Vor- und Nachteile eines gemeinsam genutzten Blogs? Welche Vor- und Nachteile hat ein Forum? Wie könnten sich diese beiden Medien ergänzen?

Diese Überlegungen stehen vor dem Hintergrund, dass ich mich dafür interessiere, die Entstehung einer eLearning-CoP an meiner Universität anzuregen und gerade spaßeshalber an einem Konzept herumbastle und recherchiere. Motiviert werde ich zusätzlich durch den letzten Mittwoch, an dem relativ wenige eLearning-Interessierte die Vorträge des 4. eLearning Tags besuchten (Hier mein Rückblick auf diesen Tag).

Wer kann mir bei dem Vergleich von Blogs und Foren helfen? Gibt es irgendwo gute Quellen/Literatur/Forschungsergebnisse (selbstverständlich auch gerne in Englisch)? Ich bin gespannt, ob ich antworten bekomme und werde meine Ergebnisse hier darstellen, wenn ich soweit bin. Dieser Blog kann zu meinen wissenschaftlichen Untersuchungen im Übrigen dazugezählt werden ;) .

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