Archiv der Kategorie: fit4business

Stellenanzeige: Cybermentor sucht Mitarbeiter/innen

Bei CyberMentor sind aktuell (und möglichst bald) einige Jobs zur wissenschaftlichen Mitarbeit am demnächst deutschlandweiten Cybermentor-Projekt zu vergeben.

CyberMentor ist ein webbasiertes Mentoring-Programm. Es nehmen Schülerinnen ab 11 Jahren und Mentorinnen teil, die in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften oder Technik (MINT-Bereich) beruflich tätig sind oder sich im Hauptstudium befinden.

Das CyberMentor-Team hat mich und andere Mentorinnen gebeten, auf die Anzeige aufmerksam zu machen, um möglichst bald Bewerbungen geeigneter Kandidaten zu bekommen.

CyberMentor wird ab Juli 2008 im Rahmen der BMBF-Initiative “Komm, mach MINT” finanziert und sucht für die Universitäten Regensburg und Ulm ab September 2008 fünf neue Mitarbeiter (m/w), bevorzugt aus den Bereichen (Medien-)Informatik, Informationswissenschaft, Psychologie und empirischer Pädagogik.

Falls ihr jemanden kennt, der interessiert sein könnte, dann leitet das Dokument Stellenausschreibung_CyberMentor.pdf doch einfach weiter…

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Klimaschutz schafft Jobs – Fachkräfte gesucht?

Wie ich in der aktuellen Papierausgabe der ZEIT (daher keine Referenz) und auf Welt.de lesen konnte schafft Klimaschutz viele neue Arbeitsplätze bis zum Jahr 2020 (O-ton: Jobwunder). Vor 7 Jahren hat das so ähnlich schon mal jemand auf innovation-report. de geschrieben

Ich tippe einfach mal, dass diese ganzen neuen Arbeitsplätze von naturwissenschaftlich-technisch qualifizierten (ggf. studierten) Fachkräften gefüllt werden sollen, die der aktuellen Prognose nach aber in Zukunft schwer zu bekommen sein werden… Da ist es gut, dass eine Initiative, wie MINT Zukunft schaffen, sich zum Ziel macht, die Bildung in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik zu fördern.

„MINT Zukunft schaffen” will Lernenden und Lehrenden in Schulen und Hochschulen sowie Eltern und Unternehmern die vielfältigen Entwicklungsperspektiven, Zukunftsgestaltungen und Praxisbezüge der MINT-Bildung nahebringen und eine Multiplikationsplattform für alle bereits erfolgreich arbeitenden MINT-Initiativen in Deutschland sein.

Auf der Webseite www.mintzukunft.de gibt es Informationen für SchülerInnen, Studierende, Lehrkräfte, Eltern und Unternehmen. Besonders interessant finde ich den MINT-Navigator über den ich bestimmte MINT-Initiativen finden kann. Ich habe gerade z.B. die Kriterien “Zielgruppe: Schüler”, “Initiative für Mädchen und Frauen” und “Themenschwerpunkt: Informatik” ausgewählt und 5 Projekt zur Auswahl erhalten.

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Geben Frauen zu früh auf?

Ein interessantes (nicht zu langes) Interview zum Thema “Weibliche Karriere” ist heute auf sueddeutsche.de erschienen: “Frauen geben zu früh auf“.

Damit sich mehr Frauen um Führungspositionen bewerben, bedarf es nicht nur besserer äußerer Rahmenbedingungen. Auch an der inneren Einstellung muss noch weiter gefeilt werden, sagt der Wirtschaftswissenschaftler Thomas Spengler.

Folgende Frage regt mich an, meinen Kommentar dazu zu geben:

SZ: Könnte es auch an fehlenden weiblichen Rollenvorbildern liegen?

Spengler: Wir haben doch wunderbare “role models” in der Politik. Auch Mentorinnenprogramme haben einiges bewegt.

Reichen Rollenvorbilder in der Politik? Und sind Frauen als Vorbilder in anderen Bereichen denn wirklich sichtbar? Also für mich – die ich danach suche – zumindest nicht offensichtlich. Auch fehlen oft Vorbilder im alltäglichen Umfeld, die zeigen, dass es ein erreichbares Ziel ist, eine Frau in Führungsposition (mit Familie) zu werden. Zudem ist das auch kein erstrebenswertes Ziel, wenn es keinen Spaß, sondern nur Stress bedeutet. Alle, die ich kenne, suchen nach einem Job, der sie erfüllt – einen Traumberuf, wenn man so will… Die Karriere ist dabei doch eher erfreuliche Nebensache? Sind wir nicht eher auf der Suche nach dem Glück (Interview: Die Glücksfrage), als auf der Suche nach Machtpositionen? Oft wird das ja anscheinend verwechselt…

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Studieren Frauen lieber online?

Eine Pressemitteilung des idw, die zum Thema “Gender und eLearning” passt:

“Der Frauenanteil von Informatik-Studiengängen liegt in Deutschland zwischen zehn und 15 Prozent. Mit über 21 Prozent Studentinnen liegt der Online-Studiengang “Web- und Medieninformatik” der FH Dortmund in Deutschland an der Spitze, was den Frauenanteil betrifft.”
(Studieren Frauen lieber online?)
Wichtig ist den Frauen hier:
  1. Freie Zeiteinteilung
  2. Jederzeit anfangen, keine Semestereinteilung
  3. Freie Wahl, ob Module nacheinander oder parallel belegt werden
  4. Ortsunabhängigkeit – keine Fahrzeiten zu Präsenzveranstaltungen
  5. Optimale Betreuung
  6. Praxisrelevanz der Inhalte, Anwendbarkeit im direkten Berufsumfeld
  7. Interessante Modulzusammenstellung
  8. Modulreihenfolge frei wählbar, nach “Vorlieben”

Diese Umfrage unter Studentinnen des online Informatik-Studiengangs ist mir allerdings nicht detailliert genug dargestellt. Wer studiert diesen Studiengang genau? Wie alt sind diese Frauen? Was motiviert die weiblichen/männlichen Studenten? Waren oder sind die Studierenden (schon mal) berufstätig? etc… Außerdem wäre ein Vergleich zu anderen online Studiengängen sinnvoll, um zu erfahren, wie es da um die Motivation der Studierenden steht. Ich kann nicht ganz nachvollziehen und glauben, dass Frauen ausgerechnet Informatik lieber online studieren wollen!?! Die Ergebnisse der Umfrage sind mir noch nicht aussagekräftig genug dargestellt.

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Unser Girls’Day Programm

“Spaziergang durch die Informatik”

10:00 – 10:30 Uhr
Kennenlernen und Einführungsspiel

10:30 – 11:00 Uhr
TableLemmings-Spiel

11:00 – 11:30 Uhr
RatPack-Projekt

11:30 – 12:00 Uhr
Computergraphik-Demos

12:00 – 12:15 Uhr
Spaziergang zum Rechenzentrum

12:15 – 12:45 Uhr
Virtuelle Realität Demo der CAVE

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Spannender Girls’ Day

Obwohl ich nach unserem Workshop, Jobabstecher und Conference English Kurs (…ähm und Topmodels) ganz schön K.O. bin, möchte ich noch erwähnen, dass ich den Tag sehr gelungen fand. Unser “Spaziergang durch die Informatik” war auch für mich spannend. Nähere Details werden bald folgen… Jetzt erstmal Gute Nacht!

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Wissenschaftliche Karriere

Momentan hab ich wenig Zeit, meinen eigenen Gedanken nachzugehen… Hier aber ein Link zu einem interessanten Artikel bzw. Kommentar zur wissenschaftlichen Karriere von Frauen: Akademische Männerbünde? » Warum die Analyse der Diskriminierung von Frauen in der Wissenschaft so schwierig ist. Die darin genannte Studie muss ich erst noch lesen.

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Vier diskutieren über Verantwortung

Vier Aachenerinnen hab isch grad beim Diskutieren verfoljen dürfen… (die haben hochdeutsch gesprochen und nur manschmaln bischen öcherisch jeklungen).

Dabei waren Ulla Schmidt (Bundesministerin für Gesundheit), Gisela Nacken (Baudezernentin der Stadt Aachen), Gisela Kohl-Vogel (Geschäftsführerin der Kohl Automobil GmbH) und Prof. Kirsten Bobzin (Institut für Oberflächentechnik der RWTH Aachen). Die von Anne Reidt (Leiterin des ZDF-Landesstudios Hessen) moderierte Gesprächsrunde, die anlässlich der Verleihung des Karlspreises zu Aachen an Frau Bundeskanzlerin Merkel durchgeführt wurde, hieß „Frauen in Verantwortung“. Zitat aus der Broschüre des Karlspreis-Rahmenprogramms:

„Frauen aus Aachen und in Aachen sprechen und diskutieren über ihren Weg zu großer Verantwortung, über Hürden und Erfolge, über die Vereinbarkeit von Beruf und Familie.“

Resümierend möchte ich das Gespräch im Folgenden eher weniger chronologisch als in den meinerseits notierten stichpunktartigen inhaltlichen Aussagen wiedergeben (möglichst ohne meine eigene Meinung hinzuzufügen):

  • Angela Merkel wollte Macht und hat es deshalb geschafft.
  • Frauen in Verantwortung brauchen ein gutes Nervenkostüm und rheinländische Gelassenheit.
  • Mehr Frauen müssen in Entscheidungspositionen.
  • Wenn ich die obige Aussage bin muss ich auch kandidieren; sprich: als gutes Beispiel vorangehen.
  • Frauennetzwerke sind löchrig.
  • Ohne Netzwerke kann man so ein hohes Amt gar nicht ausführen.
  • Karriere & Familie lassen sich einfach miteinander vereinbaren, wenn man bereits eine (einsame) Führungsposition hat, aber der Weg dahin ist schwer.
  • Stichworte: Betreuung kaufen & Rabenmuttergefühl
  • Da muss jemand sein, der sich kümmert (ob eigene Mutter oder Mann).
  • Modellhafte Projekte zu Kinderbetreuung, Arbeitszeiten & Wohnen schlafen ein.
  • Karriere-Geheimrezepte: Familie erdet.
  • Der Mini tendiert zum Frauenauto, darf er aber nicht laut Marketingabteilung.
  • Fehler machen und daraus lernen ist besser als wenn Eltern alles Fehlermachen verhindern.
  • Mädchen können sich schwer vorstellen, den Rest des Lebens in der Werkstatt zu arbeiten.
  • Um CO2 kann durch reibung-reduzierende Beschichtungen vermindert werden.
  • Das Image von Ingenieuren ist zu schlecht.
  • Ingenieure werden gebraucht.
  • Frauen haben ein falsches Bild der Ingenieurwissenschaft in der Schulzeit.
  • Frauen ist nicht bewusst welche Bereiche es gibt.
  • Durch den Mangel, werden auch Frauen genommen.
  • Mütter können Vorbild sein, selbst wenn sie nur betonen, wie wichtig eine Ausbildung für die Tochter ist.
  • Es gibt keine Bewerberinnen für Professuren.
  • Die hat doch Kinder, kann die überhaupt kandidieren?
  • Norwegen hat eine 40% Quote.
  • Frau möchte das Fach weiterbringen und nicht als Quotenfrau rumgereicht werden.
  • Die Quote hat Ulla Schmidt und Gisela Nacken die Chance gegeben.
  • Fauen im “gebährfähigen” Alter werden in wirtschaftlich denkenden Unternehmen kritisch beäugt und nicht-gleichbehandelt wie Männer im gleichen Alter.
  • Frauen müssen Ziele formulieren und fordernder sein.
  • Sie dürfen keine Zweifel aufkommen lassen.
  • Die Quotenregellung hat bewirkt, dass ernsthaftere Entscheidungen getroffen werden.
  • Männer mit Kindern durchleben auch eine Zereissprobe durch Doppelbelastung.
  • Betreuungsgeld ist nicht haltbar.

Das ist was meine Notizen hergeben. Es wurde selbstverständlich noch mehr gesagt. Die Aachener Zeitung wird (wie mir ganz zufällig zu Ohren gekommen ist :) ) in Kürze mehr darüber berichten.

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10 Dinge, die einem das Leben einfacher machen

Beim Durchstöbern von Stephen Downes’ Web las ich vor einiger Zeit den Beitrag: “Things you really need to learn“. Dieser ist es wert weiterempfohlen zu werden. Stephen Downes zählt hier 10 Dinge auf, die einem das Leben einfacher machen können… die also gelernt werden sollten, nämlich:

  1. wie man Konsequenzen vorhersagt
  2. wie man liest
  3. wie man Wahrheit und Fiktion unterscheidet
  4. wie man sich in jemanden einfühlt
  5. wie man kreativ ist
  6. wie man sich verständlich ausdrückt
  7. wie man lernt
  8. wie man gesund bleibt
  9. wie man sich selbst wertschätzt
  10. wie man seinem Leben Sinn gibt

Viele “Dinge” aus der Liste habe ich – Dank einer guten Ausbildung sowie meiner Eltern und Freunde – schon gelernt. Trotzdem ist es ab und an hilfreich, sich diese wieder explizit bewusst zu machen und darüber nachzudenken… Das ist auch einer der Punkte, die ich noch hinzufügen möchte. Diese sind:

  • wie man nachdenkt
  • wie man frei und unabhängig ist
  • wie man liebt
  • wie man zufrieden ist
  • wie man dies alles weitergibt und somit andere lehrt …

Was fehlt noch?

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Es ist vollbracht…

Der erste Schritt in Richtung renommierter Wissenschaftlerin ist getan: Ich hab mein erstes Paper geschrieben und eingereicht. Jetzt muss es nur noch angenommen werden. Dieses Wochenende mach ich erstmal Pause (eine kleine Städtereise mit Besuch bei Freunden steht an) und dann werd ich mir das nächste Projekt vornehmen. Gute Nacht!

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