Archiv der Kategorie: informatik

One Minute Madness

Heute ist “Tag der Informatik” im Informatikzentrum. Es gibt viele Info-Stände verschiedener Lehrstühle und Unternehmen, ein Vortragsprogramm, Zeugnisse werden vergeben und zum Ende des Tages hin wird es ein reichhaltiges Buffet geben… und mittendrin bin gleich auch ich: nämlich in der One-Minute-Madness (OMM) um 15 Uhr. 20 Doktoranden stellen in je 100 Sekunden ihr Forschungsthema anhand einer nicht-animierten Folie vor. Ich bin Nummer 18 und schon etwas aufgeregt, weil eineinhalb Minuten wirklich nicht so lang sind.

Das ist meine Folie: OMM_Folie

Damit ich mit der Zeit hinkomme, habe ich mir diesmal auch ausnahmsweise mal notiert, was ich sagen möchte und schon ausprobiert, ob der Text in der vorgegebenen Dauer überhaupt verständlich gesprochen werden kann. Hier mein Text:

“Ich untersuche diese bunte Pflanze. Der Boden bzw. der Kontext auf dem diese Pflanze wächst ist die “Verbesserung der mediengestützten Hochschullehre”. In den letzten Jahren nutzen immer mehr Lehrende in ihren Lehrveranstaltungen eLearning-Elemente, wie z.B. Lernportale, Vorlesungsaufzeichnungen oder auch komplexe Übungsprogramme. Dadurch entsteht den Lehrenden meist ein Zusatzaufwand, der durch mehr Effizienz in Arbeitsprozessen und mehr Effektivität der Lehre – indem mehr unterschiedliche Lernende unterstützt werden – gerechtfertigt sein soll. Um dies zu überprüfen, eignet sich die Methodik der Aktionsforschung (auch Action Research genannt). Sie ähnelt der iterativen Softwareentwicklung. Lehre wird in mehreren Evaluationszyklen untersucht und Schritt-für-Schritt verbessert. Um den Aufwand der durch Datensammlung und Auswertung entstehen kann, möglichst zu minimieren, entwickle ich Informatik-Tools, die Aktionsforschungsprozesse vereinfachen sollen, so dass mehr Lehrende (und auch Studierende) motiviert werden, ihre Lehre zu analysieren und zu optimieren. Zur Entwicklung der Tools müssen Aspekte und Methoden verschiedener Disziplinen und Themenbereiche, wie der Psychologie, Pädagogik, Data Mining, Web- und Portaltechnologien, Datenschutz oder Usability,  betrachtet und zusammengeführt werden. Das ist die wesentliche Herausforderung meines Forschungsvorhabens.”

Bitte Daumen drücken, dass ich kein Blackout habe und mit der Zeit hinkomme! :)

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Meine Diss in verständlichem Deutsch?

… Immer wieder wird man  gefragt und dann steht man vor der Herausforderung oder besser Kunst jemandem der nicht auch nur annähernd was damit zu tun verständlich und in wenigen Sätzen das eigene Forschungsthema zu erläutern ohne dabei einzuschläfernd zu wirken…

“Was das Thema meiner Dissertation ist? Es beschäftigt sich mit Evaluation von Blended Learning Veranstaltungen [ähhh... was?]. Genauer gesagt mit Action Research in Blended Learning Veranstaltungen [nochmal ähhh... was?]. Action Research bedeutet, dass die Lehrenden und Studierenden selbst ihre Lehrveranstaltung in der sie agieren evaluieren. Der Zweck dahinter ist die Verbesserung der Lehre, in diesem Fall auch der Online-Lehre [ahhhso...!?! <keine Vorstellung>]. Ziel meiner Dissertation ist diesen begleitenden Evaluations- und Qualitätssicherungsprozess, den jeder auch jetzt schon durchführen kann, wenn er oder sie gerne möchte, zu vereinfachen. Dafür entwickle ich – wie Informatiker/innen das so gerne machen – Tools, die die Nutzer bei ihren Action Research Aktivitäten unterstützen sollen [hmmmm....ok ... verstehe... jaja]. Speziell geht es bei mir um Monitoring-Tools [wat?]. Eine meiner Vermutungen ist, dass mehr Lehrende ihre Lehre informell evaluieren, wenn sie derartige AR-Tools in den von ihnen bereits genutzten Learning Management Systemen vorfinden [...???]. Dafür müssen die Tools natürlich besonders Nutzerfreundlich sein. Es muss klar sein, wie die Tools zu verwenden sind. Eine Möglichkeit ist vielleicht, Standardauswertungen zur Verfügung zu stellen, die bereits vorhandene, interessante Daten visuell verständlich und ansprechend aufbereiten. Dafür könnten z.B. Logfile-Analysen durchgeführt werden, die mit Hilfe von Data Mining Algorithmen [... Bahnhof???] neue vorher nicht sichtbare Informationen präsentieren und visuell verständlich aufbereiten.”

…hier drehts sich der Zuhörer nun spätestens hilfesuchend um, ob jemand zur Ablenkung eingreifen kann… Ich bin aber noch nicht fertig und komme langsam in Fahrt :)

“Für die Visuelle Aufbereitung eignen sich z.b. Dashboards. Diese sind auch dafür nützlich Daten aus verschiedenen Quellen zusammen auf einer Seite übersichtlich zu präsentieren. Durch die zeitnahe Präsentation während des Verlaufs einer Lehrveranstaltung kann der Betrachter (richtig und falsche) Schlüsse über stattfindende Lehr- und Lernprozesse ziehen. Über Interaktion mit den anzeigten Daten können weitere Informationen gewonnen werden. Um den Prinzipien des Action Research dabei zu folgen, sollten jedoch Forschungsfragen formuliert bzw. ausgewählt werden, die die Lehrenden interessieren. [Du liest diesen Text immernoch?] Erst durch die Bestimmung der Forschungsfragen wird es auch möglich zu definieren, welche Methoden zur Datensammlung benötigt werden. Diese Bestimmung kann entweder automatisch erfolgen oder durch den Benutzer manuell. [Wow... du interessierst dich auch für das Thema oder eher für mich ;) ???]

Durch eine Analyse möglicher Forschungsfragen, habe ich bereits eine ungefähre Ahnung davon bekommen, welche Daten relevant werden könnten. Es scheint als seien (quantitative und qualitative) Daten, die aus Fragebögen an die Studierenden gewonnen werden, eine zentrale Quelle, die in diversen Veröffentlichungen auch immer wieder erwähnt wird. Eine weitere Möglichkeit quantitative Daten zu bekommen sind Logfile Analysen, die häufig in Kombination mit Fragebogenauswertungen durchgeführt werden um Interpretationen zu festigen/verifizieren. Auch wichtig sind anscheinend Klaursur oder e-Testdaten. Diese geben nämlich Aufschluss darüber, ob das Lernen erfolgreich war oder nicht. [Immernoch am Ball?? Dann bitte ich um Feedback!!!]

Die interessanten Fragen, die auf erfolgreiches Lernen und Betrachtung von Diversity im Lernen abzielen, beziehen immer mehrere Datenquellen ein. Dafür ist es wichtig, dass die Daten einer Person zugeordnet werden können. Erst dann kann man sagen: Dieser Nutzer hat sich so und so im Lernportal bewegt, hat folgende Antworten auf unseren Fragebogen gegeben und hat folgende Note in der Hausaufgabe/Klausur. Die richtige, tatsächliche Person ist dabei nicht wirklich relevant (kein Assessment), d.h. es ist egal wer dieser Student ist. Die persönlichen Daten können also auch unter einem Pseudonym abgespeichert werden, weil die Analyse sowieso über eine größere Gruppe von Nutzern durchgeführt werden soll. Das Pseudonym muss allerdings für die Zuordnung und Korrelation unterschiedlicher Daten eindeutig sein. Einerseits könnte man hier …”

nee … Schluß!… jetzt ist Feierabend! bätsch… Lass uns über was anderes reden…  #vuvuzelas #wm #lost-ende #gntm ich bin bestens informiert und kann mich anpassen… ;)

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Awareness of gender stereotypes can harm people’s science performance

Im Research Digest Blog, der regelmäßig interessante neue Endeckungen der psychologischen Forschung vorstellt, wird ein Paper zusammengefasst, welches die Theorie untermauert, dass Leistungsunterschiede zwischen Geschlechtern (im MINT-Bereich) durch Beeinflussungen aus unserem sozialen Umfeld entstehen. Im Review “Unterstanding why girls underperforme at science” wird das Papers “National differences in gender-science stereotypes predict national sex differences in science and math achievement” vorgestellt. Die Autoren haben implizit vorhandene Gender-Science-Stereotypen unterschiedlicher Länder analysiert und mit Unterschieden in schulischen Science-Leistungstests verglichen. Ihre These und Erkenntnis waren

if something about being female really does predispose a person to be weaker at science, then across the world, girls should under-perform, on average, relative to boys. However, whilst this is true in some countries, other countries actually show the opposite pattern, with girls outperforming boys. [zitiert von BPS]

Im Anschluss fragten sie sich, ob kulturelles Gedankengut zu Gender und Science einen negativen Effekt auf die Leistung der Mädchen hat. Sie untersuchten dies mit Hilfe eines Assoziationstests auf einer Webseite, mit dem sie implizit vorhandene Vorstellungen über Gender und Science von fast einer halben Million Menschen aus 34 Ländern aufzeichneten.

Around the world, 70 per cent of participants exhibited an implicit stereotype – associating science with males more than females.

Verglichen mit den schulischen Science-Test-Ergebnissen der Länder galt:

They found a correlation with the implicit stereotype scores, so that in those countries where more people held stereotyped beliefs about gender and science, girls tended to under-perform at science relative to boys.

Schlussfolgerung:

culture’s implicit beliefs about science stereotypes can affect girls’ science performance in a mutually reinforcing fashion.

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Kommentare zu CyberMentor

Hier gibt es eine interessante Diskussion zur CyberMentor-Community und “Frauen in der Informatik”:
Wird das CyberMentor-Netzwerk Erfolg haben?.

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Beobachtung, Evaluation und Vergleich mediengestützten Lernens

Lehren bedeutet gleichzeitig immer (dazu)lernen. Wer gute Lehre machen will, muss aufmerksam und offen für neue Situationen sein. Lehrende müssen ihre Schüler und Schülerinnen oder Studierenden genau beobachten, sie kennen lernen und ihren Lernfortschritt beurteilen, um daraufhin die Lernsituation immer wieder neu zu gestalten. Lehren ist in gewisser Weise ein Kreislauf aus den sich überlappenden Aktivitätsphasen Planen, Durchführen, Beobachten, Evaluieren und erneutem Planen der Lernsituation (ähnlich einer iterativen und agilen Software-Entwicklung). Dadurch soll die Lehre ständig an die Lernenden angepasst und verbessert werden. Zugleich forschen die Lehrenden und lernen dazu, welche Lernumgebungen mit welchen Materialien und Lehr-/Lernaktivitäten für welche Themen zu welchen Zeitpunkten am wirkungsvollsten und nachhaltigsten bei der Umsetzung mit bestimmten Lernenden sind.

In meinem Dissertationsprojekt möchte ich mich im Kern mit den Phasen der Beobachtung und Evaluation (bzw. der Erforschung) mediengestützten Lehrens und Lernens beschäftigen. In vielen Bildungseinrichtungen, wie Schulen, Hochschulen und anderen Weiterbildungsstätten, sind heute Blended Learning Szenarien vorgesehen, in denen die Vorteile der Präsenzlehre und die Vorteile des eLearnings gleichermaßen zur Geltung kommen sollen. Die meisten Lehrenden haben jedoch wenige Erfahrungen mit Blended Learning gemacht – müssen also auf diesem Gebiet noch viel lernen. Das mediengestützte Lehren und Lernen (eLearning) ist zudem insgesamt ein junges Forschungsgebiet, welches noch lang nicht genug erforscht ist. Die Beobachtung und Evaluation sowie der Vergleich mediengestützter Lehrszenarien sind wichtige Schritte um gute und effektive Blended Learning Szenarien entwickeln zu können. Wer könnte – in Bezug auf Praxisrelevanz – diese Forschung besser durchführen als die Lehrenden und Lernenden selbst?

Wie kann der Prozess der Selbstbeobachtung und Evaluation der eigenen Lehre gefördert und technisch unterstützt werden? Das ist eine Frage, die mich in nächster Zeit beschäftigen wird. Anregungen und Gedanken dazu sind sehr willkommen!

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Ringvorlesung “Geschlecht als Wissenskategorie”

An der Humboldt-Universität zu Berlin beginnt in ein paar Tagen eine öffentliche Ringvorlesung mit dem Thema “Geschlecht als Wissenskategorie” (habe via Mädchenmannschaft davon erfahren). Die Leitfrage ist “Wie funktioniert Geschlecht in verschiedenen Wissenskontexten?”

Auch zu Gender und Informatik sind Vorträge im Programm. Am 19.11.2008 trägt z.B. Corinna Bath (Informatik, Gender&Science Studies) zur Frage “De-Gendering informatischer Artefakte: Wie weit kann eine kritische Intervention in der Technikgestaltung gehen?” vor. Und am 3.12.2008 spricht Britta Schinzel (Physik, Informatik) über “Kulturelle Unterschiede bei der Frauenbeteiligung in Informatik und Ingenieurswissenschaften: strukturelle und symbolische Erklärungsversuche” (Programmflyer).

Ist nicht jemand zufällig in Berlin um die Vorträge heimlich aufzuzeichnen (ok – ich weiß – das darf man nicht), oder sagen wir mitzuschreiben? ;)

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Stellenanzeige: Cybermentor sucht Mitarbeiter/innen

Bei CyberMentor sind aktuell (und möglichst bald) einige Jobs zur wissenschaftlichen Mitarbeit am demnächst deutschlandweiten Cybermentor-Projekt zu vergeben.

CyberMentor ist ein webbasiertes Mentoring-Programm. Es nehmen Schülerinnen ab 11 Jahren und Mentorinnen teil, die in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften oder Technik (MINT-Bereich) beruflich tätig sind oder sich im Hauptstudium befinden.

Das CyberMentor-Team hat mich und andere Mentorinnen gebeten, auf die Anzeige aufmerksam zu machen, um möglichst bald Bewerbungen geeigneter Kandidaten zu bekommen.

CyberMentor wird ab Juli 2008 im Rahmen der BMBF-Initiative “Komm, mach MINT” finanziert und sucht für die Universitäten Regensburg und Ulm ab September 2008 fünf neue Mitarbeiter (m/w), bevorzugt aus den Bereichen (Medien-)Informatik, Informationswissenschaft, Psychologie und empirischer Pädagogik.

Falls ihr jemanden kennt, der interessiert sein könnte, dann leitet das Dokument Stellenausschreibung_CyberMentor.pdf doch einfach weiter…

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Lebhafte Gender-Diskussion

Während unseres Forschungskolloquium-Termins ist kürzlich eine rege Debatte um die Begriffe “Gender” und “Gender-Mainstreaming” entstanden. Quelle für diese Diskussion war meine geplante Vorstellung des BMBF GM-Leitfadens für Lehr- und Lernumgebungen, der eigentlich planmäßig Hauptdiskussionspunkt werden sollte, um gegebenenfalls eigene Empfehlungen für unsere Projekte zu definieren. Nun… dazu sind wir bisher (noch) nicht gekommen.

In meine Präsentation hatte ich anfangs die Fragen “Was versteht ihr unter dem Begriff Gender?” und “Was sind Gender-Mainstreaming und Gender-Forschung?” provokativ an meine Forscherkollegen und Kolleginnen zur Beantwortung übergeben. Und das war der Auslöser der Definitions-Diskussion!

Mir hat die Diskussion viel Spaß gemacht und im Grunde wurde deutlich, dass alle bestimmte Vorstellungen von den Begriffen hatten – wie ich -, aber keiner genau sagen konnte, worum es dabei wirklich geht – auch ähnlich, wie ich. Für unsere Gruppe hat es – meiner Meinung nach – viel gebracht, weil wir ein wichtiges (aber brenzliges) Thema (im Sinne von: nicht-so-einfach-ohne-Meinungsverschiedenheiten-zu-besprechen) diskutiert haben und nun wahrscheinlich auch sensibilisiert für Gender-Aspekte in der Lehre sind.

Die Diskussionsinhalte haben gezeigt, dass der Begriff “Gender” meist mit “Frauenförderung” gleichgesetzt wird und daher bei Vielen (sowohl Männern als auch Frauen) eine ablehnende Haltung auslöst. Eher weniger war bewusst, dass er die gesellschaftlich geprägten Rollen – das “soziale Geschlecht” – von Frauen und Männern bezeichnet. Der Begriff “Gender-Mainstreaming” für die “Gleichstellung der Geschlechter” – wurde von den Diskussionsteilnehmer als falsch gewählt empfunden, da er durch die deutsche Übersetzung mit “Durchschnitt” (mainstream) missverständlich ist.

Ich beschäftige mich seit einigen Wochen mit “Gender und Informatik” (genauer: mit den Fragen “Warum wenige Frauen Informatik studieren” und “wie man das vielleicht ändern könnte“; dabei bin ich auch auf den oben genannten Leitfaden gestoßen, den ich demnächst in einem anderen Beitrag ansprechen möchte). Als wesentlichen Faktor für die möglicherweise geringe Attraktivität der Informatik als Studienrichtung sehe ich das Nerd-Bild der Informatik in unserer Gesellschaft. Vielleicht können Empfehlungen der Gender-Forschung für das Informatik-Studium Verbesserungen bringen? Häufig werden im Leitfaden typische Usability-Methoden (wie Analyse der Zielgruppe, berücksichtigung unterschiedlicher Lerntypen, Partizipation der späteren Lerner, etc.) genannt, um Lehre gendergerecht zu gestalten. Die Beschäftigung mit Gender-Themen in der Informatik-Lehre kann also eventuell dazu führen, dass die Lehre für alle Lernenden verbessert sowie attraktiver wird (nicht nur aus Sicht der Frauen); also die Förderung unterschiedlicher Lerntypen und Lernkulturen, etc., bedeutet, und z.B. bezogen auf eLearning zur allgemeinen Steigerung der Usabitity von Lehr- und Lernumgebungen und Lerninhalten führen kann.

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Studieren Frauen lieber online?

Eine Pressemitteilung des idw, die zum Thema “Gender und eLearning” passt:

“Der Frauenanteil von Informatik-Studiengängen liegt in Deutschland zwischen zehn und 15 Prozent. Mit über 21 Prozent Studentinnen liegt der Online-Studiengang “Web- und Medieninformatik” der FH Dortmund in Deutschland an der Spitze, was den Frauenanteil betrifft.”
(Studieren Frauen lieber online?)
Wichtig ist den Frauen hier:
  1. Freie Zeiteinteilung
  2. Jederzeit anfangen, keine Semestereinteilung
  3. Freie Wahl, ob Module nacheinander oder parallel belegt werden
  4. Ortsunabhängigkeit – keine Fahrzeiten zu Präsenzveranstaltungen
  5. Optimale Betreuung
  6. Praxisrelevanz der Inhalte, Anwendbarkeit im direkten Berufsumfeld
  7. Interessante Modulzusammenstellung
  8. Modulreihenfolge frei wählbar, nach “Vorlieben”

Diese Umfrage unter Studentinnen des online Informatik-Studiengangs ist mir allerdings nicht detailliert genug dargestellt. Wer studiert diesen Studiengang genau? Wie alt sind diese Frauen? Was motiviert die weiblichen/männlichen Studenten? Waren oder sind die Studierenden (schon mal) berufstätig? etc… Außerdem wäre ein Vergleich zu anderen online Studiengängen sinnvoll, um zu erfahren, wie es da um die Motivation der Studierenden steht. Ich kann nicht ganz nachvollziehen und glauben, dass Frauen ausgerechnet Informatik lieber online studieren wollen!?! Die Ergebnisse der Umfrage sind mir noch nicht aussagekräftig genug dargestellt.

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ediscio – Ein weiteres Beispiel für “Studenten machen eLearning”.

ediscio Logo Durch den Leser Klaus bin ich auf ediscio aufmerksam gemacht worden. Sofern ich das bis jetzt überblicken kann, ist ediscio ein System, dass ich gern vor 4 Jahren schon gehabt hätte! Warum? Weil ich im Informatik-Studium ungefähr so für meine Prüfungen gelernt habe, wie es hier elektronisch unterstützt wird. Das kommt sicher daher, dass der Entwickler – ein RWTH-Informatik-Student – das Tool aus eigenem Bedarf heraus programmiert hat.

ediscio …hilft Dir beim Lernen. Du kannst hier in Gruppen und privat Lernkärtchen erstellen und benutzen. Eine intuitive Statistik hilft Dir dann, Deine Lernschwerpunkte zu finden!

Meiner Ansicht nach ist System übersichtlich und intuitiv gestaltet. Hier und da gibt es vielleicht noch Verbesserungsmöglichkeiten in der Navigation, aber im Großen und Ganzen, würde ich gern sofort anfangen damit zu lernen. Abschließend muss ich natürlich noch erwähnen, dass ich das Logo phänomenal schön finde. :)

Bei ediscio geht’s übrigens ausschließlich um Lernen mit Lernkärtchen. In die Lernkärtchen können LaTeX-Formeln und per Referenzierung Bilder und Videos eingefügt werden, aber es können keine Dokumente hochgeladen und gelagert werden.
(Über ediscio)

ediscio befindet sich noch im Testbetrieb und es werden TestnutzerInnen gesucht, die helfen, dass System zu perfektionieren. Wer also interessiert ist, kann sich gern anmelden.

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