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Archiv der Kategorie: podcast
Interessante Diskussionen zu Vorlesungsaufzeichnungen bzw. Podcasts
Ausgelöst durch die iTunes U-Nachrichten Mitte Januar haben sich in Gabi Reinmanns Blog e-Denkarium zwei Kommentarthreads gebildet, die viele Überlegungen zu Vorlesungsaufzeichnungen und Podcasts diskutieren. Wer sich für die unterschiedlichen Meinungen interessiert, sollte die Kommentare zu iTunes U und die Hoffnung aufs Zuhören und Auslaufmodell Vorlesung oder Chance einer Renaissance? lesen.
Ich selbst bin der Meinung, dass Vorlesungsaufzeichnungen, eLectures oder Podcast (oder wie auch immer sie genannt werden mögen) eine gute Möglichkeit sind, sich selbst Lerninhalte zu erarbeiten oder diese nachzubereiten. Die Frage ob überhaupt sinnvoll JA oder NEIN, stelle ich mir daher nicht. Insbesondere sehe ich Vorteile darin, Video- oder Audioaufzeichnung im Studium parallel zu Präsenzveranstaltungen zur Verfügung zu stellen (Einsatzszenarien für eLectures und Podcasts). Im Beitrag Vorteile der Vorlesungsaufzeichnung in der Lehre werden diese Vorteile durch Kommentare näher erläutert. Wichtig ist mir auch, dass alle Studierenden einer Veranstaltung gleichermaßen Zugang zu allen bereitgestellten Materialien haben. Dies wird positiv oder negativ beeinflußt von der Größe der bereitgestellten Dateien, dem Ort, an dem sie gespeichert sind, und dem Format, in welchem sie vorliegen. Um hier die richtige Entscheidung zur Art der Bereitstellung zu treffen, sollte man seine Zielgruppe gut kennen und wissen, wie sie auf die Lernmaterialien bevorzugt zugreift, ohne dass Benachteiligung entsteht. Zusätzlich – ob in einer Präsenzveranstaltung oder durch ein online Angebot – sollte es Möglichkeiten geben, Fragen zu stellen, zu antworten und Diskussionen anzuregen, um Gedankengänge selbstständig zu vertiefen und das Lernen spannender zu gestalten.
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Einsatzszenarien für eLectures und Podcasts
Im August habe ich in diesem Blog während der Vorbereitung für eine Camtasia-Schulung schon einmal einen Beitrag über Vorteile der Vorlesungsaufzeichnung in der Lehre verfasst. Ich suchte nach Vorteilen und Erfahrungen und habe mehrere hilfreiche Kommentare von aufmerksamen Lesern bekommen (Danke übrigens nochmal!). Mit diesem neuen Beitrag möchte ich auf zwei spannende Einsatzszenarien bezügliche Vorlesungsaufzeichnung und Podcasting und auf die positiven Ergebnisse einer Umfrage hinweisen.
Zur Zeit sammle ich selbst Erfahrungen mit einem Peer Teaching-Szenario. Studierende schauen sich dabei wöchentlich in Vorbereitung auf regelmäßig stattfindende Präsenztermine eLectures an, die in einem virtuellen Lernraum strukturiert nach den Veranstaltungsterminen zur Verfügung stehen. Während der Präsenzzeit steht somit viel Zeit für Fragen, Antworten und gemeinsames Üben zur Verfügung. Diese Zeit wird allerdings nicht von den üblichen Verdächtigen, den “Dozierenden”, gefüllt, sondern von den Studierenden selbst, die in kleinen Teams verantwortlich für jeweils einen Themenbereich sind, didaktisch und inhaltlich geplant. Mein Kollege und ich nehmen auf Augenhöhe mit den Studierenden an der Veranstaltung teil, stellen selbst Fragen, lernen dazu und geben höchstens ab und an als Mentoren einige Ratschläge am Rande der Treffen. Selbst die Übungsaufgaben werden von den Studierenden erstellt und korrigiert. Ich bin baff wie gut das Peer Teaching bei uns funktioniert, habe aber auch einige Vermutungen woran das liegen könnte. Interessierten Lesern, kann ich gerne mehr darüber erzählen.
Ein anderes Szenario ist derzeit via Checkpoint eLearning sowie die Aktuelles-Seiten der Fernuni Hagen zu lesen. Hier werden die Podcast-Beiträge nicht einfach als Vorlesungsaufzeichnung zum Lernen zur Verfügung gestellt, sondern von den Studierenden in kooperativer Zusammenarbeit selbst aufgezeichnet, bearbeitet und produziert. Unter der Verwendung des “Storytelling” wird das Wissen ansprechend über mündlich erzählte Geschichten wie in einem Hörbuch aufbereitet, so dass es für die Zuhörenden später einfach ist aufmerksam zu bleiben. Sehr interessant ist auch die Idee, diese spezielle Gruppenarbeit durch ein per Internet zugängliches System zu unterstützen. Ein Prototyp des Systems scheint schon zu existieren. Es gibt keinen direkten Link von dem Artikel aus. Ich meine mich aber zu erinnern, dass ein Paper in der Mensch und Computer 2008 erschienen ist.
Zum Schluss nun noch der Hinweis auf die Umfrage-Ergebnisse eines Pilotversuches zu Podcasting an der Medizinischen Fakultät Bern. Ganz kurz zusammengefasst interpretiere ich hier: Fast alle (außer 4%) Studierende nutzen Podcasts und besuchen zusätzlich die Präsenzveranstaltung (93%); Ziel der meist ausschnittsmäßigen Nutzung ist es, Sachverhalte, die beim ersten Hören nicht verstanden wurden, nochmal zu wiederholen oder entstandene Fragen zu beantworten; 62% fanden, die Podcasts hätten ihnen ganz geholfen, und 29% fanden, die Podcasts hätten ihnen teilweise geholfen, die Vorlesungsinhalte besser zu verstehen; 85% der Studierenden möchten, dass Vorlesungen weiterhin als Podcast angeboten werden. Diese Ergebnisse stimmen mit dem, was ich bisher sonst so gelesen und gehört habe überein.
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Podcast zu Gender-Mainstreaming im eLearning
Im ca. 15-minütigen Podcast “E-Learning – Sendung 6: Gender Mainstreaming” auf www.podcast.de wird dargestellt inwieweit Frauen und Männer unterschiedlich lernen und was entsprechend bei der Entwicklung von eLearning-Inhalten berücksichtigt werden sollte. Konkret werden 11 wichtige Aspekte für Gender Mainstreaming aufgezählt und kurz erläutert. Schön finde ich die Aussagen, dass “jeder Mensch anders lernt” und daher generell die “Offenheit für die Verschiedenheit von Menschen” immer Grundlage für die Entwicklung von eLearning sein sollte. “Kenne deine Zielgruppe!” ist ja auch eine Grundregel für jegliche benutzerfreundliche Software.
How to boil a frog – Projekt
Erforscht mal diese Webseite: http://howtoboilafrog.com/
“How to Boil a Frog is a feature-length eco-comedy that mixes rapid-fire humor and hard-hitting facts to show the consequences of “overshoot” — too many people using up too little planet — and what it means for our future. With an upfront ‘Everyman’ approach, smart writing, world-class experts, and iconoclastic humor, How to Boil a Frog gives us the scoop on the imminent end of the world as we know it and 5 surprising ways you can save civilization – while laughing along the way.” (zitiert aus HTBAF_InfoSheet.pdf)
Laßt euch nicht davon abhalten alles anzuklicken. Hinter den Bildchen, die etwas noch Werbung aussehen, verbergen sich z.B. interessante Videos…
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Klimawandel: CyberMentor-Projekt “Der Wecker” bei /dev/radio
Was bedeutet eigentlich der Klimawandel? Welche Folgen hat er? Wer sich dafür interessiert sollte sich das Hörspiel des CyberMentor-Projekts “Der Wecker – Wir rütteln Deutschland wach” anhören, das als Podcast bei /dev/radio zur Verfügung steht. Ich bin beeindruckt, was die Mädels auf die Beine gestellt haben. Eine solche 1-stündige Radiosendung zu organisieren ist ganz schön toll!
- alle Podcast-Varianten (mit/ohne Musik) unter: http://ulm.ccc.de/dev/radio/detail?id=105
- direkter Link auf den Podcast (ohne Musik): http://archiv.ulm.ccc.de/radio/devradio105_nomusic.mp3
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Podcast “e-teaching.org im Gespräch mit Prof. Ulrik Schroeder”
Prof. Schroeder – wissenschaftlicher Leiter des CiL – ist kürzlich über das eLearning-Erfolgsrezept und die zentrale Lernplattform der RWTH Aachen interviewt worden: Zum Podcast im e-Teaching.org NotizBlog.