Archiv der Kategorie: umfrage

What makes humans human?

What makes you a human?

How do you act human?

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Gedanken zu Lehre, Blended Learning, Zugriffsstatistiken und Nutzerprofilen

Obwohl ich mittlerweile schon recht viel über Lehren und Lernen weiß (siehe Beitrag heute morgen: Warum Lehre ich gerne?), heißt das natürlich nicht, dass ich eine Lehrveranstaltung vor ihrem Beginn von Vorne bis Hinten durch-konzeptionieren kann, sodass alles „wie geschmiert“ und erfolgreich (im Sinne, dass die Studierenden die Lernziele erreichen) abläuft. Denn jede Lehrsituation ist anders und bringt neue Herausforderungen. Insbesondere sind meist die Lernenden andere Personen und somit unterschiedlich zu den Lernenden früherer ähnlicher Situationen, die ich kennen gelernt bzw. erlebt habe.

Wie gehe ich also mit der Herausforderung „gute Lehre“ um?

Ich starte zunächst zu Beginn einer Lehrveranstaltung mit einer Menge von Annahmen darüber, welche Rahmenbedingungen (vorhandene Eigenschaften der Lernenden, Lernumgebungen, Materialien, Qualifikationen der Lehrenden und Betreuer…) gegeben sind und wie die Lehrveranstaltung daher ablaufen wird. Basierend auf diesen Annahmen entwickle ich (oder habe ich bereits) ein Lehrkonzept. Dann beobachte und erlebe und beeinflusse ich während der Durchführung, wie es wirklich ist. Wenn etwas anders ist als ich vorhergesehen habe, muss ich meine Vorstellungen/Annahmen bzw. meinen Plan flexibel anpassen. Dies geschieht meistens unterbewusst, indem ich einfach reagiere anstatt mich wirklich hinzusetzen und ein neues Konzept zu machen. Das Ganze ist ein dynamischer, fließender Prozess, welcher auf Beobachtung, Erleben, Reflexion, Interpretation und Anpassung an die jeweilige Situation basiert, und der laufend und parallel stattfindet bzw. sich zyklisch wiederholt. Eine ganz wesentliche Lehraktivität ist – meiner Meinung nach – zu jeder Zeit möglichst unvoreingenommen zu beobachten und kritisch zu reflektieren.

Im folgenden möchte ich mich auf Blended Learning Szenarien beziehen, die sowohl aus Präsenz-Lehrveranstaltungen als auch aus Phasen des mediengestützten (Selbst-)Lernens bestehen (auch ergänzt durch Online-Kommunikation und Kollaboration). In einer Situation, in der ich von Angesicht-zu-Angesicht agiere, kann ich für das Beobachten all meine Sinne einsetzen. Anders ist es dagegen in den Phasen, in denen die Lernenden nicht körperlich anwesend sind. Dennoch habe ich auch hierzu Annahmen darüber, was sie machen und wie sie lernen, und versuche ich auch hier möglichst viel zu beobachten, um herauszufinden, ob meine Annahmen richtig sind.

Hier eine Beispielsituation: Ich gebe den Lernenden innerhalb einer Präsenzveranstaltung die Aufgabe, einen Text zu lesen. Mit meinen Augen kann ich sehen, wer liest. Zumindest nehme ich an, dass jemand liest, wenn die Augen der beobachteten Person auf den Text gerichtet sind und ab und an (in angemessenem Tempo) die Seiten umgeblättert werden. Wenn ich merke, dass die Blicke sich von Text lösen und es unruhig im Raum wird (höre ich mit meinen Ohren), weil Gespräche aufkommen oder andere Aktivitäten aufgenommen werden, kann ich davon ausgehen, dass der Text entweder fertig gelesen wurde oder es andere Gründe (z.B. Unverständnis) gibt, warum nicht weiter gelesen wird. Ich kann dementsprechend reagieren, indem ich z.B. nachfrage „Seid ihr fertig?“ oder „Gibt es Verständnis-Schwierigkeiten?“ oder die Lernenden auffordere weiter zu lesen. Je nach Reaktion kann ich eine interaktive Übung anschließen, den Text diskutieren lassen, Fragen beantworten usw.

In einer vergleichbaren Online-Lernphase, in welcher Lernende aufgefordert sind einen Text zu lesen, habe ich gar keine, erheblich weniger oder im besten Fall andere Möglichkeiten die Situation zu beurteilen. Zudem lesen nicht unbedingt alle Lernenden einen Text gleichzeitig, sondern verteilt über einen gewissen Zeitraum. Meist muss ich nach Ablauf des vorgegebenen Lese-Zeitraums einfach blind davon ausgehen, dass der Text gelesen wurde, weil ich es gesagt habe. Es sei denn, die Lernenden werden aktiv und fangen an online (innerhalb meines Sichtfeldes) zu kommunizieren.

Eine weitere Option, die Blindheit zu überlisten, ist, dass ich aufgrund meiner bisherigen Lehr-Erfahrungen weiß, inwiefern es Probleme geben kann (Lernende vergessen zu lesen oder haben Verständnis-Schwierigkeiten, usw.). Daher kann ich bestimmte, angepasste Aktivitäten einplane ohne genau zu wissen, ob sie wirklich notwendig sind:  In der Annahme, dass viele Lernende vergessen den Text rechtzeitig zu lesen, kann ich z.B. per
E-Mail an die Aufgabe erinnern. Ich kann auch eine Verständnis-Frage anschließen und durch die Antworten der Lernenden (wenn es welche gibt) erkennen, wo diese stehen.

Noch eine weitere Möglichkeit, die mir ein Gefühl dafür gibt, inwiefern die Lernenden die Leseübung wahrscheinlich schon erledigt haben, sind möglicherweise im genutzten eLearning-System vorhandene Zugriffsstatistiken auf den Text. Solange der Text noch gar nicht angeklickt wurde, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass er noch nicht gelesen wurde. Ganz sicher kann ich natürlich nicht sein, weil der Text evtl. in der Bibliothek ausgeliehen wurde. Aber weil dieser Beschaffungsweg – meiner Vermutung nach – für die Lernenden umständlicher ist, als einfach auf den Online-Text zuzugreifen, kann ich doch annehmen, dass keiner ihn bisher gelesen hat.

Zeigt die Statistik dagegen, dass es schon einige Klicks auf den Text gab, so kann ich davon ausgehen, dass er von einige Lernenden auch schon gelesen wurde. Zumindest wurde er angeschaut und vielleicht auch heruntergeladen. Wenn er heruntergeladen wurde, kann er jederzeit wieder offline gelesen oder auch an andere Lernende weitergegeben werden. Also bedeutet eine geringere Zugriffszahl im Vergleich zur Anzahl der Lernenden nicht, dass nicht alle den Text gelesen haben. Aber diese Zahl gibt mir zumindest Anlass darüber nachzudenken, ob wirklich alle den Text gelesen haben, und ggf. weitere Nachforschungen (z.B. mit Hilfe von Umfragen) anzustellen oder nochmal an die Aufgabe zu erinnern.

Aus diesem Grund und anderen Gründen halte ich Zugriffsstatistiken und Nutzerstatistiken für ein wichtiges Werkzeug zur Beobachtung der Lernenden in den Online-Lernphasen von Blended Learning Veranstaltungen. Ihre Analyse und Interpretation muss jedoch sorgfältig durchdacht werden, da leicht Fehlschlüsse gemacht werden können. Auch sind Zugriffsstatistiken meist schwer zu lesen und viele Fragen zur Nutzung von Online-Lernressourcen oder Funktionalitäten können nicht (sicher) beantwortet werden. Zu Marketing- oder Verkaufs-Zwecken in Web-Projekten und Social Communities (wie z.B. StudiVZ oder Amazon) wurden die Analysemöglichkeiten auf Basis von Zugriffsstatistiken und Nutzungsprofilen jedoch bereits tiefer gehend erforscht. Viele dieser Forschungsergebnisse wurden erst rudimentär bezüglich ihres Potentials für Blended Learning Szenarien analysiert.

In vielen Learning-Management-Systemen sind heute bereits Zugriffsstatistiken auf Basis von Logfiles mit unterschiedlichem Aussagewert integriert. Auf individuelle Nutzerprofile der Lernenden muss jedoch meist aufgrund der Datenschutzproblematik verzichtet werden. Eine Möglichkeit Datenschutzverstöße zu umgehen ist die Anonymisierung oder Pseudonymisierung der gesammelten Daten. Auch hier muss jedoch gewährleistet werden, dass keine Rückschlüsse auf das Nutzungsverhalten konkreter Personen möglich sind.

Wie können Nutzer- und Zugriffstatistiken sinnvoll und datenschutzrechtlich unbedenklich in eLearning-Systeme integriert werden, sodass Lehrende ihre Blended Learning Szenarien besser beobachten und erforschen können?

Hier möchte ich diese Überlegungen, die ich im Rahmen meiner Promotion mache, zunächst unterbrechen. Ich bin sehr interessiert an euren Kommentaren und werde die Gedanken demnächst fortführen. Was ging euch durch den Kopf, während ihr gelesen habt?

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Vorteile der Vorlesungsaufzeichnung in der Lehre

Ich bin daran beteiligt einen Workshop zur Vorlesungsaufzeichnung mit Camtasia vorzubereiten und durchzuführen. Zur Motivation, warum überhaupt Aufnahmen von Lehrveranstaltungen gemacht werden sollten, würde ich gerne Vorteile für das Lehren und Lernen nennen.

Schön wären dafür auch Zitate von Lehrenden. Welche Vorteile seht Ihr in der Aufzeichnung von Vorlesungen und welche positiven Erfahrungen habt Ihr damit gemacht?

Ich habe zusätzlich einen Fachhochschullehrer gefunden, der seine Ziele bei der Vorlesungaufzeichnung explizit in einem Weblog beschrieben hat. Prof. Ulrich Schraders formuliert seine Ziele wie folgt:

  • Studierende, die krankheitsbedingt oder aus familiären Gründen nicht an Veranstaltungen teilnehmen können, erhalten eine Möglichkeit, sich die Inhalte eigenständig zu erarbeiten.
  • Ferner sind die Mitschnitte ein Angebot zur Wiederholung, Nachbearbeitung und zur Prüfungsvorbereitung.
  • Interessierten ausserhalb der Hochschule wird eine kostenfreie Möglichkeit angeboten sich im Sinne des Life-Long-Learning weiterzubilden.
  • Ich setze meine Vorlesungen einem Reviewprozess aus, d.h. wenn Interessierte den Vorlesungen folgen, und Unstimmigkeiten, Unverständliches feststellen oder Ergänzungen haben, so besteht die Möglichkeit in dem zugehörigen Blog Ulrich Schrader – Vorlesungen Kommentare zu hinterlassen.
  • Durch diese Kommentare finde ich heraus, wo Bedarf an Änderungen besteht. Ich möchte mir so im Laufe der Zeit ein Vorlesungsarchiv aufbauen, das ich meinen Studenten als Teil des Selbststudiums anbieten kann und vielleicht sogar Inhalte voraussetze.
  • In den Präsenzzeiten können dann auf diese Grundlagen aufbauend Inhalte in Diskussionen vertieft werden oder anwendungs- oder problemorientiert auf Fallstudien, Projekte, etc. eingegangen werden.

Den ganzen Artikel findet Ihr in Prof. Schraders Blog.

Falls Euch zusätzlich Vorteile speziell zur Vorlesungsaufzeichnung mit Camtasia einfallen, nehme ich die hier auch gerne entgegen!

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Studieren Frauen lieber online?

Eine Pressemitteilung des idw, die zum Thema “Gender und eLearning” passt:

“Der Frauenanteil von Informatik-Studiengängen liegt in Deutschland zwischen zehn und 15 Prozent. Mit über 21 Prozent Studentinnen liegt der Online-Studiengang “Web- und Medieninformatik” der FH Dortmund in Deutschland an der Spitze, was den Frauenanteil betrifft.”
(Studieren Frauen lieber online?)
Wichtig ist den Frauen hier:
  1. Freie Zeiteinteilung
  2. Jederzeit anfangen, keine Semestereinteilung
  3. Freie Wahl, ob Module nacheinander oder parallel belegt werden
  4. Ortsunabhängigkeit – keine Fahrzeiten zu Präsenzveranstaltungen
  5. Optimale Betreuung
  6. Praxisrelevanz der Inhalte, Anwendbarkeit im direkten Berufsumfeld
  7. Interessante Modulzusammenstellung
  8. Modulreihenfolge frei wählbar, nach “Vorlieben”

Diese Umfrage unter Studentinnen des online Informatik-Studiengangs ist mir allerdings nicht detailliert genug dargestellt. Wer studiert diesen Studiengang genau? Wie alt sind diese Frauen? Was motiviert die weiblichen/männlichen Studenten? Waren oder sind die Studierenden (schon mal) berufstätig? etc… Außerdem wäre ein Vergleich zu anderen online Studiengängen sinnvoll, um zu erfahren, wie es da um die Motivation der Studierenden steht. Ich kann nicht ganz nachvollziehen und glauben, dass Frauen ausgerechnet Informatik lieber online studieren wollen!?! Die Ergebnisse der Umfrage sind mir noch nicht aussagekräftig genug dargestellt.

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Doodle – Schnelle Abstimmungen zu Terminen

Ich hab eine Seite wiedergefunden, die ich nützlich finde: www.doodle.ch

Was ist Doodle?

Doodle ist ein Web-basierter Dienst, um passende Termine für Gruppenanlässe (z.B. eine Verabredung, eine Telefonkonferenz, ein Familientreffen etc.) zu finden. Doodle ist besonders nützlich für Leute, welche keinen gemeinsamen Kalender oder kein gemeinsames Groupware-System verwenden.

Nebst der Terminfindung unterstützt Doodle auch Umfragen im allgemeinen. D.h. Gruppen können auch bequem über andere Optionen als Termine entscheiden: den Film für den nächsten Filmabend, das Logo der neuen Web-Site, das Restaurant für das Weihnachtsessen etc.

Keine Registrierung ist nötig.

Viel Spaß beim doodln!

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Warum Mädchen doch Informatik studieren

Ich habs getan und einige andere haben es auch gewagt! Was denn? … Na, als Mädchen Informatik studieren!

Wenn man es denn als Frau gewagt hat diesen noch nicht häufig beschrittenen Pfad zu gehen, kennt man evtl. den folgenden Wortwechsel:

Was studierst du denn?
Informatik.
Echt!??!!!! Hätt ich nie gedacht… Wie ist das denn so? Das ist aber nicht typisch, oder?”
…!

Vor einiger Zeit, hab ich eine kleine Umfrage gemacht um herauszufinden warum so wenige Mädchen Informatik studieren. Die dabei gefundenen Ergebnisse sind in Gründe für und gegen “Frauen und Informatik” zusammengefasst. Zum Vergleich interessiert mich nun aber auch die Frage “Warum studieren Mädchen doch Informatik?”. Haben sie ähnliche Gründe wie Jungs, dieses Fach als ihr Spezialgebiet zu wählen? Welche Einflussfaktoren gibt es?

Wer interessiert ist, kann ja mal gemeinsam mit mir überlegen und Informatikerinnen fragen… Die Ergebnisse werde ich hier im NotizBlog wieder zusammenfassen.

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Gründe für und gegen “Frauen und Informatik”

Meine kleine persönliche Recherche-Umfrage zur Frage “Warum studieren so wenige Mädchen Informatik?” hat erste Ergebnisse geliefert. Insgesamt haben mir bisher 12 Mädchen und Frauen geantwortet, von denen mindesten 6 Informatik studieren oder es sich vorstellen könnten. Ich habe die Ergebnisse mal in zwei Gruppen sortiert: Von Umfrageteilnehmerinnen genannte Gründe für und Gründe gegen das Informatikstudium. Meine eigenen Erfahrungen und Gedanken kann ich nicht ganz ausblenden, weshalb diese auch in der folgenden Liste vertreten sind.

Gründe, die für das Fach Informatik sprechen:

  • Gleichgesinnte: Personen mit denen man darüber reden kann (z.B. eine Freundin oder eine Mentorin)
  • Viel Information: Mehr (wahre) Informationen über das Fach, Studium, das Berufsfeld und den Beruf selbst
  • Einfluss der Familie: Eine nahestehende Person (z.B. der Vater), die einem z.B. einen Computer ins Kinderzimmer stellt
  • Interessante Erlebnisse: Projekt- bzw. Praxiserfahrungen, wobei man z.B. im Team an einer Internetseite arbeitet
  • Schwellenangstverlust: Allgemein die Beschäftigung mit dem Computer
  • Interdisziplinarität: Die Aussicht, Informatik in Kombination mit anderen Fächern zu studieren (Wirtschaftsinformatik)
  • Bezeichnung des Studiengang: Der moderne Klang des Begriffs “Medieninformatik”
  • Weibliche Vorbilder: Informatik-Lehrerinnen oder Professorinnen die spannende Fragen stellen und sympathisch sind
  • Informatik als Pflichtfach in der Schule, unter der Vorraussetzung, dass der Unterricht sehr gut ist

Außerdem wurde der Grund “Mangel an Alternativen” genannt, der sich darauf bezog, dass z.B. das Fach Informatik in der Schule gewählt wurde, um nicht die alternativen Fächer (z.B. eine dritte Fremdsprache) besuchen zu müssen.

Warum aber ist der Prozentsatz der Informatikstudentinnen so gering?

Gründe, die gegen das Fach Informatik sprechen:

  • Nicht-Informiert-Sein: Zuwenige oder sogar falsche Informationen über Informatik
  • Schlechter Unterricht: Schlechter oder gar kein Informatikunterricht in der Schule
  • Schlechte Lehrer, die einem den Spaß am Computer nehmen
  • Vorurteile / Bild der Informatik: Informatik ist zu schwer… ist Männersache … ist nur Programmieren
  • Angst: Allein unter Männern zu studieren oder es nicht zu schaffen
  • Keine Identifikation: Bild vom typischen bleichgesichtigen Informatikfreak, der in der Schulzeit viel Computer Spiele gezockt hat und über seltsame Themen in einer seltsamen Sprache redet.
  • Keine Informatik-Gene: Mädchen haben keine Veranlagung oder keinen Bezug zu dem Fach oder können nicht logisch denken (kein Mathe)
  • Langweiles Material: Die Bücher dazu sind langweilig, selbst, wenn man vorher Interesse hatte, gibt man auf
  • Titel des Studiengangs: Der Begriff “Informatik” klingt schon sehr langweilig, “Computer Science” hört sich schon besser an
  • Keine weiblichen Vorbilder: Der Informatik-Experte im Fernsehen ist immer ein Mann
  • Kein Selbstvertrauen: Die Unterschätzung der eigenen Fähigkeiten “Ich kann das bestimmt nicht.”

Das sind schon interessante Ergebnisse! Ich finde das Thema spannend und werde mich weiter damit beschäftigen, daher freue ich mich auch über weitere Antworten und Kommentare. Mich interessieren übrigens auch die männlichen Ansichten…

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Warum studieren so wenige Mädchen Informatik?

Seitdem ich mich selbst für ein Informatik-Studium entschieden habe, interessiert mich das Thema “Frauen in der Informatik”. Das ist ganz selbstverständlich, denn sie sind dort so rar gesät. Die letzten paar Tage habe ich mich intensiv mit der Frage “Warum studieren so wenige Mädchen Informatik?” beschäftigt. Anlass meines Grübelns ist der Bericht von Informatics Europe “Student Enrollment and Image of the Discipline“, der im Februar 2008 veröffentlicht werden soll. Hier geht es allerdings nur nebenbei, um das Problem im Problem (wenige Informatikstudenten und noch viel weniger Informatikstudentinnen). Also habe ich kurzerhand einigen Kandidatinnen in meinem Adressbuch die obige Frage gestellt und gespannt auf die Antworten gewartet. Eine Art informelle Umfrage also. Die ersten Antworten konnte ich schon einsammeln und mit meinen Erfahrungen vergleichen. Was dabei herausgekommen ist verrate ich hier bald. Vorher interessiert mich, was ihr darüber denkt.

Warum möchten so wenige Mädchen Informatik studieren? Hattest du in der Schule Freundinnen, die sich vorstellen konnten Informatik zu studieren (und es evtl. auch tatsächlich gemacht haben)? Was unterscheidet diese von den anderen, die kein Interesse daran haben? Wie ist das Bild vom Informatik(-studium) unter Schülern, Schülerinnen und im Allgemeinen? Was könnte Mädchen davon abhalten, Informatik zu studieren? Welchen Einfluss haben die Eltern und Medien darauf?

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